Von funktionierenden Laboraufbauten zu reproduzierbarer Mechanik
Überführung optischer und mechatronischer Aufbauten in mechanische Konzepte,
die sich fertigen, montieren und stabil betreiben lassen.
Warum viele Systeme im Übergang scheitern
Viele Systeme funktionieren im Labor zuverlässig –
und verlieren ihre Performance, sobald sie reproduzierbar aufgebaut, transportiert
oder in einen realen Betrieb überführt werden sollen.
Der Grund liegt selten in der Optik oder im Grundkonzept,
sondern in mechanischen Annahmen, die im Labor unkritisch waren
und in Serie nicht mehr tragen.
Wo der Übergang kritisch wird
Im Übergang vom Labor zur Serie treten häufig dieselben Effekte auf:
Mechanik ist auf Einzelaufbau optimiert, nicht auf Wiederholung
Justage funktioniert nur mit Erfahrung einzelner Personen
Toleranzketten sind implizit, nicht definiert
Montageabfolgen sind nicht konstruktiv berücksichtigt
Thermisches Verhalten ändert sich durch neue Randbedingungen
Stabilität hängt von „gefühlter“ Vorspannung ab
Diese Effekte zeigen sich oft erst spät – und sind dann teuer zu korrigieren.
Übersetzen statt Skalieren
Meine Aufgabe im Übergang von Labor zu Serie ist nicht,
bestehende Aufbauten „hochzuskalieren“,
sondern sie konstruktiv zu übersetzen.
Das bedeutet:
implizite Annahmen explizit machen
funktionierende Konzepte mechanisch absichern
Freiheitsgrade und Referenzen klar definieren
Montage- und Justageschritte konstruktiv abbilden
Ziel ist Mechanik, die unabhängig von Erfahrung reproduzierbar funktioniert.
Typische Aufgabenstellungen
Ich unterstütze unter anderem bei:
Überarbeitung bestehender Laboraufbauten für Seriennähe
Mechanischer Neuauslegung instabiler Prototypen
Definition von Referenzflächen, Schnittstellen und Toleranzen
Entwicklung montage- und justagefreundlicher Baugruppen
Reduktion von Justageaufwand durch konstruktive Maßnahmen
Vorbereitung von Mechanik für externe Fertigung
Der Fokus liegt dabei auf Funktion, nicht auf maximaler Formalisierung.
Kein Ersatz für Forschung – sondern der nächste Schritt
Der Übergang von Labor zu Serie ist kein Forschungsthema
und auch keine reine Konstruktionsaufgabe.
Er erfordert Erfahrung mit:
realer Fertigung
Montage unter Zeitdruck
wiederholtem Aufbau
thermischem Langzeitverhalten
Genau hier setze ich an – oft ergänzend zu bestehender Entwicklungsarbeit
oder nach abgeschlossener Konzept- und Verifikationsphase.
Beispielhafte Aufgabenstellungen
Stabilisierung funktionierender Laboraufbauten
Mechanische Überarbeitung von Aufbauten, die im Labor zuverlässig arbeiten,
deren Performance aber im Dauerbetrieb oder bei wiederholtem Aufbau driftet.
Reduktion von Justageaufwand
Konstruktive Anpassungen, durch die optische Einstellungen
nicht mehr bei jedem Aufbau neu erarbeitet werden müssen.
Mechanische Serienvorbereitung
Anpassung von Geometrien, Toleranzen und Schnittstellen,
sodass externe Fertigung und Montage ohne Funktionsverlust möglich werden.
Überführung impliziter Erfahrung in Konstruktion
Abbildung von Erfahrungswissen aus dem Labor
in reproduzierbare mechanische Konzepte.
Details zu konkreten Projekten erläutere ich projektbezogen.
Wenn Funktion erhalten bleiben muss – nicht nur demonstriert
Der Schritt vom Labor zur Serie entscheidet darüber,
ob ein System dauerhaft nutzbar wird
oder auf den ursprünglichen Aufbau beschränkt bleibt.
Ich unterstütze dort,
wo funktionierende Konzepte mechanisch abgesichert
und reproduzierbar gemacht werden müssen.
